“Rapunzel reloaded” spielt mit den Elementen des klassischen Märchens, verfremdet, formt um und gewichtet neu.
So wird Rapunzel nicht romantisch verklärt, sondern in einer ambivalenten Stimmung festgehalten: in sich gekehrt, ohne Blick nach außen, beeinflusst von mechanisch wirkenden Konstruktionen – jedoch gelassen, ruhend, fast sogar zufrieden. Neben der bewusst irritierenden figürlichen Darstellung gibt es ein zwar leises, aber zentrales sprachliches Element: Hold me tight – ist es ein Wunsch nach Nähe, festgehalten auf einem Etikett – oder ein von außen aufgedrückter Stempel, der gar nicht Rapunzels Empfindungen entspricht?
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