In meinem Schaffen, bin ich sehr offen für viele neue Ideen und Darstellungsformen und Techniken, die ich gerne ausprobiere. Daher möchte ich mich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen, den dass würde für mich den Tod der eigenen Kreativität bedeuten. Die Vielfalt der Möglichkeit und das experimentieren mit den unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksformen ist mir wichtig. Dabei entdecke ich immer wieder neue spannende Themenfelder, die ich bearbeite und die sich in meine Arbeiten widerspiegeln. Es gibt aber zwei Wichtige Themen, die immer wiederkehren.
Das erste Thema ist die zentrale Auseinandersetzung mit der Psyche des Menschen und der Entwicklung der verschiedenen durchschrittenen Lebensabschnitte. Diese spiegeln sich in meinen Arbeiten wieder. Diese versuche ich in imaginären Räumen auszudrücken, die eine Momentaufnahme des Erlebten und der Träume darstellen.
Das zweite Thema was mich beschäftigt ist: „Die Schönheit des Vergänglichen“. Hier setze ich mich mit dem Vergänglichen auseinander. Ich verwende dafür gerne Gegenstände, die schon selbst eine Vergänglichkeit besitzen. Wie z.B. Treibholz oder Tierknochen, oder auch alte Fotoglasplatten. Diese Gegenstände Bearbeite und verfremde ich mit Farbe, Graphit oder mit Blattgold, um sie aus ihrer Bedeutungslosigkeit hervorzuholen und auf ihre wahre Schönheit heinzudeuten und sie eine neue Geschichte erzählen zu lassen.