Renate Geiter
– gebürtig aus Cochem an der Mosel, verschlug es nach einem Umweg über Frankfurt zum Studium nach Köln. Nach der Architektur musste es dann aber doch unbedingt die Kunst sein, mit der sie sich seitdem (1997) auseinander setzt.
Stimmungen sind ihr wichtig, nicht die genaue Wiedergabe eines mit dem Blick erfassten Ortes. „Es soll bewust keine Perfektion geben, um dem Bild die unbedingt notwendige Lebendigkeit zu erhalten.“, so Geiter.
Für den Malprozess selbst heißt das: Entstehen lassen durch gelenkten Zufall und wieder zerstören an Stellen, die zu genau geworden sind. Alles wird zum Spiel, alles ist in Bewegung, alles ist ein großes Experiment.